D1 NLB: Mit schlechter Leistung Sieg knapp verpasst (69:75)

Der BCA trat letztes Wochenende zum zweiten Heimspiel an. Der Gegner hiess BC Baden 54, ein altbekanntes Team, verstärkt durch diverse Neuzugänge. Schon letzte Saison hatte man einige Spiele gegen die Badenerinnen nur knapp verloren und das letzte Spiel gewonnen. Entsprechend  freute man sich auf die Partie.

Der Start misslang den Arlesheimerinnen ziemlich. Mit Ausnahme von Benz, die fulminant startete, war das ganze Team nicht wirklich bereit für die Partie. Die Badenerinnen machten Druck und der BCA geriet gleich in Rückstand. Man hatte ziemlich Mühe mit dem Press und verlor so einige Bälle. Fazit nach dem ersten Viertel,  24 : 16 für Baden.  Auch das zweite Viertel liess zu wünschen übrig. Offensiv fand kaum ein Wurf den Weg in den Korb. Man bekundete Mühe mit der aggressiven Verteidigung und spielte die Systeme nicht konsequent durch. Defensiv bewegte man sich vor allem in der Zone zu langsam, so dass die wurfstarken Badenerinnen etliche Male aus der Distanz reüssierten.  Auch das zweite Viertel ging mit 16 : 12 knapp an Baden, so dass zur Halbzeit auf der Anzeigetafel 28 : 40 stand. Nach einem Weckruf in der Garderobe ging der BCA wieder motiviert in die zweite Hälfte. Man wusste, dass man in der Lage war, die 12 Punkte aufzuholen. Dies gelang in der zweiten Hälfte, indem man konsequenter ausblockte, kämpfte und offensiv mehr Zug zum Korb zeigte. Der BC Baden konnte die Arlesheimerinnen oftmals nur durch ein Foul stoppen und kamen zu vielen Freiwürfen, die sicher verwertet wurden. Allgemein war die Freiwurfquote einer der wenigen positiven Aspekte des Spiels. Der BCA hatte nun einen Lauf und kam immer wie näher an den BC Baden ran. Am Ende des dritten Viertels stand es nur noch 55:59 für Baden.  Ins vierte Viertel startete man weiterhin gut und konnte den Rückstand sogar in einen Vorsprung von 4 Punkten ummünzen. Schlussendlich wurde man aber wieder zu nervös und verspielte den knappen Vorsprung wieder. Mit dem Schlussresultat von 69 : 75 und der Niederlage gegen Baden kann man entsprechend nicht zufrieden sein, da das Potenzial der Mannschaft überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Mit Ausnahme von Benz, die u.a. 14 Punkte erzielte, konnte keine Spielerin wirklich überzeugen. Bald schon spielen die zwei Teams wieder im Cup gegeneinander, man darf gespannt auf den Ausgang der Partie sein.

Es spielten:

Lea Rasenberger, Hannah Käser, Lydia Tröster, Nadine Girod, Carmen Benz, Jessica Carvalho, Maud Stein, Svenja Grehn, Susanne Schlachter, Céline Dürrenberger, Marina Previsic, Tina Müller

Es coachten: Carmen Glaser, Bruno Blunschi