D1: Der Marathonmatch oder Emmen : BCA (52:76)

Schon sehr früh am Morgen ging die Reise nach Luzern los, war der Match in Emmen doch schon auf 11.30 terminiert worden. Nach einem gemeinsamen Morgenessen waren die Arlesheimerinnen früh genug schon umgezogen in der Halle,  nur um festzustellen, dass der Hauswart gerade mit einer Totalreinigung eben dieser begonnen hatte. Konsequenz: nasser Hallenboden, und voll geöffnete Fenster (bei absolut sommerlichen Temperaturen ;)),  um den Boden baldmöglichst bespielbar zu machen. Wie dem auch sei, um 11.10 konnte man dann endlich mit dem Aufwärmen beginnen. Der Match, der darauf folgte, ging dann auch in die Statistik der schlimmsten, je erlebten Spiele ein (mit Potenzial auf einen Spitzenplatz). Die Startphase war wieder mal hektisch und der BCA bekundete insbesondere mit der Pressverteidigung der Gegnerinnen Mühe. Man stellte sich nicht konsequent genug frei, was wiederum zu fehlenden Anspielstationen führte. Als man sich etwas gefangen hatte, zeigte sich offensiv u.a. Schlachter effektiv und konnte mehrere Male durch schöne Bewegungen Treffer erzielen. Defensiv war man zu langsam auf den Beinen und liess die Gegnerinnen oftmals ohne Gegenwehr bis zum Korb durchkommen. Die oft etwas zweifelhaften Pfiffe der Schiedsrichter verbesserten das Gesamtbild nicht gerade. Daraus resultierte, dass der BC Emmen 15 seiner 30 Punkte der ersten Hälfte durch Freiwürfe erzielte. Der BCA konnte trotz allem mit 14 Punkten in die Halbzeitspause gehen. Die Devise für die zweite Hälfte war, sich nicht noch mehr ab der Schiedsrichterleistung zu nerven und das eigene Spiel durchzuziehen. Dies gelang nicht wirklich, da die Foul- (und sonstigen) Pfiffe stetig gleich blieben. Nach ca. 4min des letzten Viertels waren dann auch schon 4 Spielerinnen mit 5 Fouls auf der Bank gelandet, was zur Folge hatte, dass der BCA keine Auswechselspielerinnen mehr gehabt hätte und noch zwei weitere Spielerinnen mit 4 Fouls auf dem Feld standen. Man beschloss dann endlich, sich zu beruhigen und konzentriert zu spielen, was ganz gut gelang, wenn man die ganzen Umstände betrachtet. So konnte der BCA das Spiel schlussendlich tatsächlich mit 5 Spielerinnen auf dem Feld und 24 Punkten Unterschied sicher nach Hause bringen. Danach fuhr man mit einem vollen Foulraster (34 Fouls zu 20 des BC Emmens!!!) und über 2 Stunden Spielzeit zurück nach Basel.

Es spielten (oder „foulten“):

Victoria Brügger, Miriam Winteregg, Nadine Girod, Carmen Benz, Jessica Carvalho, Maud Stein, Susanne Schlachter, Céline Liechti, Marina Previsic

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