An einem wunderschönen Herbsttag trafen die Arlesheimerinnen auf die grossgewachsene Nationalliga B Mannschaft aus Solothurn

Der Ball war rund und die Motivation hoch, schliesslich galt man gegen das NLB-Team nicht als Favorit und hatte nichts zu verlieren. Das Spiel war von Anfang an relativ ausgeglichen und gekennzeichnet von wenigen Punkten auf beiden Seiten. Vor allem im Angriff spielte man viel zu ängstlich und verhalten. Einzig Aufbauerin Bafera zog entschlossen zum Korb. Sowohl defensiv wie auch offensiv zeigte sich der BCA im ersten Viertel in den Rebounds schwach und erlaubte somit den Gegnerinnen oft, nachzuwerfen. Symptomatisch für das zweite Viertel war, dass nur gerade 2 Körbe aus dem Spiel heraus erzielt wurden. Defensiv stand man zwar okey, konnte aber dennoch zu wenig Druck auf die Gegnerinnen ausüben. Zur Halbzeitspause resultierte nur eine knappe 3 Punkte Führung (20:17). Nach der Pausenansprache von Coach Fiume wollte man endlich Herz zeigen, den Respekt ablegen und resultatmässig davonziehen. Dies ging jedoch gehörig in die Hose. Solothurn startete fulminant in die zweite Hälfte und überrannte den BCA regelrecht. Aus einer knappen Führung entstand innerhalb von wenigen Minuten ein Rückstand. Mit der Umstellung auf eine Zonenverteidigung konnte sich der BCA wieder fangen und Punkte gutmachen, da Solothurn nicht mit der Verteidigung umgehen konnte. Das Spiel blieb jedoch ausgeglichen (Ende 3. Viertel 28:25), also musste das letzte Viertel die Entscheidung bringen. In diesem spielten die Arlesheimerinnen eine Spur besser und verdienten sich den knappen Sieg (42:36) in einem grösstenteils unattraktiven Spiel.

Es spielten

Claudia Bafera, Miriam Winteregg, Nadine Girod, Jessica Carvalho, Maud Stein, Kristina Zuparic, Susanne Schlachter, Céline Liechti, Marina Previsic, Julia Retey, Coach: Fabio Fiume

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